Nachwort

17.02.17

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Nachwort von (alt) Abt Martin Werlen

Das Kloster Einsiedeln ist seit Anfang seines Bestehens engstens mit dem Wald verbunden. Im 9. Jahrhundert zog sich der hl. Meinrad als Einsiedler in ein so dicht bewaldetes Gebiet zurück, dass es "Im Finsteren Wald" genannt wurde. Mitten in diesem Finsteren Wald, am Ort der Einsiedlerzelle, wurde im Jahre 934 das Kloster Einsiedeln gegründet. Das Kloster wurde bereits im 10. Jahrhundert mit Schenkungen bedacht, zu denen auch grosse Waldpartien gehörten. Das Kloster Einsiedeln ist der grösste private Waldbesitzer in der Schweiz.

Der Wald hat heute nicht mehr die wirtschaftliche Bedeutung, die er während vieler Jahrhunderte der Klostergeschichte hatte. Aber auch heute ist dem Kloster der Wald zur Pflege anvertraut.

Es überrascht, wie wenig diese Pflege auch theologisch aufgearbeitet wurde. In der Schöpfungstheologie wurde die Frage weitgehend vernachlässigt. Die Arbeit von P. Adam (Guido H.) Hangartner OSB ist meines Wissens die erste, die sich in dieser Ausführlichkeit mit der Ethik in Forstfragen auseinandersetzt.

Der Wald ist in den vergangenen Jahren in die Negativschlagzeilen gekommen. Die Gründe für die Erkrankung des Waldes sind vielfältig. So können auch nur verschiedene Ansätze miteinander zur Gesundung beitragen. Nicht zu unterschätzen ist dabei der Beitrag der Waldbesitzer. Kirchliche Waldbesitzer sind in besonderer Weise aufgerufen, vorbildliche Betriebe zu sein, die Natur - hier im Speziellen den Wald - in Verantwortung vor Gott zu pflegen.

Möge die vorliegende Arbeit dazu beitragen, diese Verantwortung bewusst wahrzunehmen!

Einsiedeln, 6. November 2002; + Abt von Einsiedeln Lic. psych. Martin Werlen OSB.

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Stand: 16.02.17